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Sieg und Niederlage gegen den ECDC Memmingen |
| 25.10.2010 |
| News >> 1. Bundesliga |
An diesem Wochenende waren zwei Heimspiele gegen den ECDC Memmingen im Spielplan der EC Bergkamener Bärinnen vorgesehen.
Das Spiel am Sonnabend gewann der ECB zwar mit 3:1, konnte dabei aber nicht so überzeugen wie zuletzt gegen den OSC Berlin. Im ersten Drittel war das Spiel der Bärinnen noch von vielen Fehlern geprägt und der ECDC Memmingen führte nicht unverdient mit 1:0 nach einem Tor von Kathleen Smith (12:16 Minuten). Daher war es auch nicht schwer zu verstehen, wieso Trainer Robert Bruns sichtlich angefressen in die Drittelpause ging.
Doch er hatte wohl die richtigen Worte gefunden. Im zweiten Drittel war das Spiel des ECB zwar noch nicht gut, aber es war wieder Leben in der Mannschaft. Man feuerte sich Gegenseitig an und versuchte die Memminger mehr unter Druck zu setzten. Durch zwei Tore der etatmäßigen Verteidigerin Britta Schröder (27:51 und 30:15), die heute den Sturm verstärkte, führte man nach dem zweiten Drittel mit 2:1.
Im Schlussdrittel spielten die Bärinnen dann ein wenig besser, ließ die Memmingerinnen nicht mehr richtig ins Spiel kommen und erarbeitete sich die ein oder andere Torchance und erzielten in der Schlussminute in Person von Andrea Lanzl noch den 3:1 Endstand.
Die drei Punkte blieben also in Bergkamen, das Spiel jedoch, da waren sich Spielerinnen, Trainer und auch Zuschauer einig, musste am Sonntag besser werden.
Das wurde es aber nicht. Auch am Sonntag hatte man das Gefühl als seien die Memmingerinnen gedanklich oftmals einen Schritt schneller als die heimischen Damen. „Wir waren heute einfach läuferisch zu schlapp und auch sonst nicht bissig genug um Memmingen zu schlagen.“ sagte Robert Bruns nach dem Spiel und sprach von einer der schlechtesten Leistungen seines Teams. „Wir hätten heute noch zwei Drittel spielen können, wir hätten wahrscheinlich kein Tor mehr geschossen, daran sollten wir arbeiten.“ Hinzu kamen die ersten schnellen und dummen Gegentore. So war einfach nicht mehr drin.
Nachdem die Bärinnen das erste Gegentor (3. Minute) nach gut acht Minuten nocheinmal ausgeglichen hatten, lagen sie etwas mehr als zwanzig Minuten später bereits mit 1:5 in Rückstand und konnten sich davon nicht mehr erholen.
Nun wollen die Mädels im Training unter der Woche Gas geben und in der nächsten Woche wieder ihr ganzes Potenzial abrufen, wenn der Gegner die Kurpfalz Ladies aus Mannheim sind.