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Erfolgreiches Wochenende der Bergkamener Bärinnen |
| 24.01.2011 |
| News >> 1. Bundesliga |
Rundum zufrieden sein können die Spielerinnen und Verantwortlichen der EC Bergkamener Bärinnen mit diesem Wochenende. Beide Spiele vom Wochenende konnten nämlich gewonnen werden.
Am Samstag kamen also die Mannheimerinnen der EKU Käfertal in die Eishalle am Häupenweg. Gut vorbereitet gingen die Bärinnen in dieses Spiel hinein und bauten von Anfang an Druck auf. Die Mannheimerinnen legten ihr Hauptaugenmerk auf die Defensivarbeit und versuchten den Bärinnen die Räume eng zu machen. Das gelang ihnen allerdings nicht allzu lange, bereits nach 2:29 Minuten klingelte es zum ersten Mal im von Rebecca Boicenco gehüteten Gehäuse. Nicole Schmitten erzielte auf Zuspiel von Jasmin Schebitz und Andrea Lanzl das 1:0 für den ECB. Nur 1:19 Minuten später erhöhte Chantal Schneidereit bereits auf 2:0. Als dann bis die Uhr bei 15:03 Minuten aufgrund eines weiteren Bergkamener Tores anhielt, stand es bereits 6:0. Meike Zöpnek, Valerie Offermann Chantal Schneidereit und Claudia Weltermann trafen für die Bärinnen. Mit diesem Ergebnis ging es dann auch in die erste Drittelpause.
Im Mitteldrittel dann gingen es die Damen des ECB ein wenig gemächlicher an. Sie erzielten zwar zwei schnelle Tore durch Chantal Schneidereit nach 24:32 Minuten und 25:31 Minuten, danach jedoch vergaben die Bärinnen Chancen am laufenden Band. So reichte es nur noch zu einem Tor nach einer knappen halben Stunde Spielzeit erzielt von Sandra Rumswinkel. Damit ging es die zweite Drittelpause.
Im Schlussabschnitt riefen die Bärinnen dann wieder ihr ganzes Potenzial ab und wiederum Sandra Rumswinkel, Jasmin Schebitz, Andrea Lanzl und jeweils zweimal Valerie Offemann und Britta Schröder erzielten weitere sieben Treffer in diesem sehr einseitigen Spiel. Es bleibt allerdings zu erwähnen, dass die Mannheimerinnen nicht aufsteckten und immer weiter kämpften und auch die eine oder andere Konterchance aufzuweisen hatten. Eine dieser Chancen nutzten sie auch in Person von Michelle Grünewald zum Ehrentreffer.
Trainer Robert Bruns war aber rundum zufrieden mit der Leistung seiner Damen. Es war auch kein größeres Problem die Spielerinnen die längere Zeit nicht spielen konnten wieder einzubinden. Das gefiel dem Trainer-Duo Bruns/Deutsch ebenfalls sehr gut.
Am Sonntag dann ging es dann ins nahe der holländischen Grenze gelegene Grefrath. In diesem Spiel war es ein ähnliches Bild das sich den Zuschauern da bot. Die Grefrather Lady-Panthers stellten sich in ihr eigenes Drittel und versuchten lediglich die Niederlage in Grenzen zu halten.
Nach sieben Minuten brach aber bereits das erste Mal das Grefrather Abwehrbollwerk, Jasmin Schebitz erzielte das 1:0 für ihre Farben. Es war eigentlich ein regelrechtes Scheibenschießen was da im Grefrather Eisstadion veranstaltet wurde und es war einzig und allein Esther Thyssen im Grefrather Tor zu verdanken, dass sich der Bergkamener Sieg noch in Genzen hielt. Bis zur Drittelpause konnten die Bärinnen diese aber noch einmal überwinden, Nina Ziegenhals traf für ihre Farben.
Im weiteren Verlauf änderte sich rein gar nichts an den Spielverhältnissen. Der ECB schnürte die Grefratherinnen regelrecht im eigenen Drittel ein. Es gab Situationen, da konnten sie sich über mehrere Minuten nicht befreien aus ihrem Drittel. Rebecca Graeve, Andrea Lanzl, Britta Schröder und Chantal Schneidereit erhöhten bis zur Pausensirene auf sechs zu null. Im Schlussdrittel erzielten dann wiederum Rebecca Graeve und Britta Schröder die letzten beiden Treffer für die Bärinnen.
„Heute war es für uns noch schwieriger als gegen Mannheim Tore zu erzielen. Die Grefratherinnen haben sehr stark verteidigt und in Kombination mit einer wieder sensationell haltenden Esther Thyssen ist das eine schwierige Sache.“ so Bruns nach dem Spiel.
Jetzt wird der Fokus voll auf das kommende Wochenende gerichtet. Dann nämlich begeben sich die EC Bergkamener Bärinnen auf die Reise in die Hauptstadt um ihre beiden Auswärtspartien beim OSC Berlin zu bestreiten. Genügend Selbstvertrauen wurde in den letzten Spielen gesammelt und dass man mit den Berlinerinnen mithalten kann, haben die ECB-Damen in den Heimspielen bereits bewiesen. Man darf also gespannt sein auf das kommende Wochenende.