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Bärinnen gewinnen zwei harte Spiele gegen Garmisch |
| 06.03.2011 |
| News >> 1. Bundesliga |
Die erwartet schweren Spiele waren es am wochenende für die Damen der EC Bergkamener Bärinnen. Die Gegner aus Garmisch-Partenkirchen spielten sehr gefällig und konnten mit ihren Breakpässen die eine oder andere Eins-gegen-Null-Situation herausspielen. Doch auch diese überstanden die Bärinnen.
Im ersten Drittel waren es die ECB-Damen die die ersten offensiven Akzente setzen konnten. Die zahlreichen Chancen blieben jedoch vorerst ungenutzt und es ging beim Stand von 0:0 das erste Mal in die Kabinen. Trotzdem war Trainer Robert Bruns zufrieden mit dem Auftritt seiner Mannschaft. "Es war ein sehr temporeiches Spiel, in dem wir uns die Mehrzahl der Torchancen erarbeiten konnten." so Bruns nach dem Spiel.
Im zweiten Drittel konnten die Bärinnen dann nochmal eine kleine Schippe drauflegen und kamen so auch zu verdienten Toren. Das erste erzielte Nicole Schmitten nach 24:57 gespielten Minuten mit einem Hammer von der blauen Linie. Die immer mehr in Fahrt kommende Sandra Rumswinkel erzielte bereits eine gute Minute später (26:12 Minuten) das beruhigende 2:0 für den ECB.
In der Folge kamen die Bärinnen zu weiteren Einschussmöglichkeiten, konnten diese jedoch nicht verwerten und konnten sich auf der anderen Seite bei Torfrau Jule Flötgen bedanken, dass hinten weiterhin die Null stand.
Gegen Ende des zweiten Drittels war es dann wiederum Sandra Rumswinkel, die Lisa Geml im Tor der Garmischerinnen überwinden konnte und so stand es zur zweiten Drittelpause 3:0 für den ECB.
Im Schlussabschnitt ließen es die heimischen Damen dann etwas ruhiger angehen, ohne das der Sieg aber nochmal in Gefahr geraten sollte. Im Gegenteil, nach 50:41 Minuten konnte Sandra Rumswinkel mit ihrem dritten Tor am heutigen Tag sogar noch auf 4:0 erhöhen.
„Da Memmingen heute in Berlin verloren hat, können wir morgen mit einem eigenen Sieg den dritten Tabellenplatz“, das Minimalziel der Bärinnen, „perfekt machen.“ so der sportliche Leiter des ECB Dirk Hanke nach dem Spiel.
Am Sonntag dann ein ähnliches Bild. Die ECB-Damen taten sich schwer gegen gut stehende Garmischerinnen, bis auf einen Unterschied, sie erzielten ein frühes Tor. Chantal Schneidereit konnte auf Vorarbeit von Valerie Offermann und Nina Ziegenhals den Puck im Tor versenken.
Nach den ersten zehn Minuten wurden die Garmischerinnen jedoch ein bischen stärker und Julia Grauncke, die heute im Tor des ECB stand musste einige brenzlige Situationen überstehen. Aber das tat sie mit Bravour und es ging mit 1:0 in die Drittelpause.
Im zweiten Drittel dann ein sehr zerfahrenes Spiel. Die Bärinnen kamen zwar besser aus der Kabine, aber mit zunehmender Spielzeit kamen die Garmischerinnen wieder besser ins Spiel. Die beiden Mannschaften neutralisierten sich allerdings größtenteils, so dass es nicht allzu viele Torraumszenen gab und die die es gab wurden vereitelt. Also war das Ergebnis nach dem zweiten Drittel das gleiche wie nach dem ersten, 1:0 für den ECB.
Im letzten Drittel des Wochenendes wurde es dann immer hektischer. Die Garmischerinnen versuchten alles um nocheinmal den Ausgleich zu erzielen, die Bärinnen beschränkten sich phasenweise darauf nur noch den Puck vom eigenen Tor weg zu halten.
Das Tor zum 2:0 für die Bärinnen fiel daher auch etwas überraschend, vor allem war man mal wieder in Unterzahl. Sandra Rumswinkel fing einen Aufbaupass ab, fuhr allein auf Torhüterin Lisa Geml zu und vollendete sicher zur vielumjubelten 2:0-Führung.
Doch wer nun dachte das Spiel sei gewonnen wurde eines besseren belehrt. Der ECB ließ noch ein paar gute Einschussmöglichkeiten aus und auf der Gegenseite lief plötzlich Sybille Kretschmar begleitet von Jenny Wieser alleine auf Julia Grauncke zu und verschoss. Als Grauncke den Puck kurze Zeit später sicherte, pfiffen die Schiedsrichter zur Verwunderung aller Penalty.
Diesen verwandelte Kretschmar sicher und es stand nur noch 2:1 und es waren noch knapp drei Minuten zu spielen.
Doch in diesen passierte nichts mehr und die Bärinnen gewannen das Spiel und den Kampf um den dritten Tabellenplatz, der ihnen nun nicht mehr zu nehmen ist.