Offizielle Saisoneröffnung durch die Ligenleiterin des DEB

saisoneroeffnung
25. September 2016

Mit ordentlich Sand im Getriebe aber sechs Punkten starteten die EC Bergkamener Bärinnen am vergangenen Doppelwochenende in die neue Saison der 1. Damen-Eishockey-Bundesliga.

Nachdem Marion Herrmann, ihres Zeichens Ligenleiterin der Damen-Eishockey-Bundesliga beim DEB, offiziell die Saison 2016/2017 eröffnet hatte, waren die Bärinnen zwar eindeutig Feldüberlegen, konnten dabei aber noch zu selten gefährlich vor dem gegnerischen Tor auftauchen. Und wenn sie vors Tor kamen, konnte die gegnerische Torfrau die Schüsse sicher abfangen. Man merkte, dass die Bärinnen noch nicht allzu viele Trainingszeit auf dem Eis verbracht haben, die einzelnen Rädchen im Spiel des ECB griffen noch nicht richtig ineinander. Dennoch konnten sie nach gut zehn gespielten Minuten den ersten Treffer der neuen Saison erzielen. Sabina Florian bekam an der eigenen blauen Linie die Scheibe, tankte sich gegen drei Gegner durch und schloss den Alleingang sicher zur Führung ab. Mit diesem Ergebnis ging es in die erste Pause.

Im mittleren Abschnitt konnten sich die Bärinnen zwar weiterhin gute Chancen erarbeiten, etwas Zählbares wollte dabei jedoch vorerst nicht herausspringen. Die Mannheimerinnen auf der anderen Seite konnten zwischendurch den ein oder anderen Nadelstich setzen und tauschten bei kontern doch einige Male gefährlich vor dem von Jule Flötgen gehüteten Tor auf. „Mit ein bisschen Pech hält da jemand den Schläger rein und schon ist das Ding drin.“ so Vorsitzende Ilona Pollmer in der zweiten Pause.

Im letzten Drittel konnten die Bärinnen dann ihre Überlegenheit endlich auch in Tore ummünzen. Claudia Weltermann (44:37) und Alena Hahn (51:28) konnten auf 3:0 erhöhen. „Für das erste Spiel war das vollkommen in Ordnung. Wir haben ganz gut in die Saison gefunden. Wir wollten viele Schüsse aufs Tor bringen, das haben wir gemacht. Ich bin für das erste Spiel zufrieden.“ resümierte Trainer Robert Bruns nach dem Spiel. Darauf lässt sich sicherlich aufbauen für das Spiel am Sonntag und vor allem nächste Woche gegen den OSC Berlin.

 

Am Sonntag starteten die Bärinnen besser, hatten das Spiel eigentlich von Beginn an voll im Griff und gingen früh (4:46) durch Vena Kanters in Führung. Doch nur gut drei Minuten später versprang den ECB-Damen die Scheibe im eigenen Drittel und trudelte vor das eigene Tor, Jule Flötgen versuchte den Puck raus zu stechen, war aber zu überrascht, so dass die Mannheimerin Dopheide ins leere Tor einschieben konnte. Danach brauchten die Bärinnen ein paar Minuten um dieses Missgeschick zu verarbeiten, kamen aber nach 16:01 gespielten Minuten durch Alena Hahn zur erneuten, hochverdienten Führung.

Das zweite Drittel begann von Seiten der Bärinnen sehr schleppend, die Pause tat ihrem Spiel gar nicht gut. In den ersten fünf bis zehn Minuten kamen die Mannheimerinnen immer wieder vor das Tor von Jule Flötgen, die aber ihren Kasten sauber hielt. Danach erholte sich das Spiel des ECB etwas und Claudia Weltermann konnte nach Zuspiel von Nina Ziegenhals das 3:1 erzielen (36:38). Mit diesem Ergebnis ging es auch in die zweite Drittelpause. Das war mit Sicherheit das schlechteste Drittel des Wochenendes.

Im letzten Drittel fanden die Bärinnen nämlich wieder zurück in die Spur. Machten wieder Druck auf das gegnerische Tor und ließen den Mannheimerinnen keinen Platz um ins Spiel zu kommen. Alena Han (46:17), Kristin Blase (52:44), Annika Becker (55:57) sowie wiederum Alena Hahn 29 Sekunden vor Schluss konnten das Ergebnis noch auf 7:1 hochschrauben. Somit kamen die Bärinnen zum verdienten zweiten Sieg. „Mit dem zweiten Drittel kann man sicherlich nicht zufrieden sein, mit dem restlichen Wochenende aber schon.“ so Bruns nach dem Sonntagsspiel. Nächste Woche wird dann der OSC Berlin am Häupenweg vorstellig. Hoffentlich können sich die Bärinnen dann wieder über möglichst viele Tore und Punkte freuen.

 

Noch erwähnen möchten wir die Debüts unserer beiden neuen Spielerinnen: Naemi Bär, die beide Spiele erfolgreich bestreiten konnte und Anastasia Wirt, die am Sonntag 10 Minuten Bundesligaluft schnuppern durfte und ihren Kasten sauber gehalten hat. Herzliche Willkommen beim ECB!