ECB kehrt ohne Punkte und mit weiteren Personalsorgen zurück

6. März 2016
Ohne Punkte und mit neuen Hiobsbotschaften kehrten die EC Bergkamener Bärinnen von dem Doppelwochenende beim ESC Planegg zurück an den Häupenweg.
Die Vorzeichen für das Spiel am Samstagabend waren denkbar schlecht. Verkehrsbedingt kamen die Bärinnen erst eine knappe halbe Stunde vor Spielbeginn im Eisstadion in Planegg an. Es hieß also mal wieder warmmachen im Bus.
Das merkte man dann auch im Spiel. Die ersten zehn Minuten fanden die Bärinnen überhaupt nicht in die Partie und gerieten in dieser Phase auch prompt in Rückstand. Bereits nach 6:23 Minuten gingen die Planeggerinnen durch Julia Zorn in Führung. Erst Mitte des ersten Drittels fanden die Bärinnen besser ins Spiel und konnten mit den heimischen Pinguins mithalten. Doch bis zur ersten Drittelpause passierte nichts mehr, so dass die Bärinnen mit einem 0:1-Rückstand in die erste Pause ging.
Es dauerte bis kurz vor Ende des zweiten Drittels bis wieder etwas erwähnenswertes passierte. Aus Sicht der Bärinnen leider auf der falschen Seite. Kerstin Spielberger konnte in Unterzahl das 2:0 für den ESC Planegg erzielen. Mitte des zweiten Drittels fiel dann auch noch Nina Ziegenhals mit Verdacht auf Fraktur aus. Zu allem Überfluss handelte sich Vena Kanters dann nach 51:04 Minuten eine Spieldauerdisziplinarstrafe ein. Also waren aus dem eh schon dünn besetzten Kader für das Spiel am Sonntag zwei weitere Spielerinnen zum Zuschauen verdammt.
Es war also auch am Sonntag ein Spiel mit schlechten Vorzeichen für den ECB. Aber die Bärinnen machten das Beste daraus, mussten allerdings während des gesamten Spiels immer einem Rückstand hinterher laufen. Nachdem der ESC durch Julia Zorn und Monika Bittner mit 2:0 in Führung gehen konnte, erzielte Alena Hahn nach 17:43 Minuten das erste Tor an diesem Wochenende für die ECB-Damen. Doch Kerstin Spielberger konnte nur knapp eine Minute später den alten Abstand wieder herstellen, so dass es mit einem Zwei-Tore-Rückstand in die erste Pause ging.
Aber die Bärinnen stemmten sich nach Kräften gegen die drohende zweite Niederlage an diesem Wochenende. Claudia Weltermann erzielte nach nur 3:02 Minuten im zweiten Drittel den erneuten Anschlusstreffer. Da im zweiten Drittel sonst nichts Zählbares heraussprang, ging es mit diesem knappen Rückstand in die zweite Pause. Im Schlussdrittel waren es wieder die Planeggerinnen die den ersten Treffer erzielen konnten. Nach 5:04 gespielten Minuten war es wieder Monika Bittner die den heimischen ESC wieder mit zwei Toren in Front bringen konnte. Aber auch von diesem erneuten Rückschlag ließen sich die Bärinnen nicht beirren. Sie versuchten weiter alles um das Spiel noch umzubiegen. Und nur 2:45 Minuten später wurden sie belohnt. Michelle Lübbert konnte das 3:4 aus Sicht des ECB erzielen. Alle Anstrengungen in der Folgezeit brachten leider nicht mehr den gewünschten Erfolg, so dass es beim 4:3 für den ESC Planegg blieb.
„Unter diesen Voraussetzungen haben wir uns hier sehr gut präsentiert. Ich bin mit der Leistung in beiden Spielen vollkommen zufrieden. Uns fehlt leider in den entscheidenden Situationen manchmal ein Knipser der die Scheibe einfach reinhaut.“so ein zufriedener Trainer Robert Bruns nach dem Spiel.
Jetzt gilt es für den ECB den Fokus auf das Pokalturnier am nächsten Wochenende zu legen, wo man jetzt auch noch den höchstwahrscheinlichen Ausfall von Nina Ziegenhals verkraften muss.
Weiterhin verletzungsbedingt fehlen werden beim Pokalturnier Britta Schroeder, Kira Kanders und Sarah Körber.
Wir wünschen unseren verletzten Spielerinnen an dieser Stelle eine gute und schnelle Genesung!