Der ECB startet mit einem Heimsieg in die Saison

MONAECB
27. September 2015
Mit einem ausgeglichenen Punktekonto gingen die heimischen EC Bergkamener Bärinnen aus dem Doppelwochenende gegen die OSC Eisladies aus Berlin.
Am Samstagabend war es ein Spiel auf Augenhöhe zwischen den Bärinnen und den Gästen aus der Hauptstadt.
Dabei erwischten die Berlinerinnen den besseren Start in die neue Saison. Bereits nach 6:30 Minuten gingen Sie mit 0:1 in Führung. Lisa Schuster konnte nach schönem Zuspiel von Alexandra Parker Jule Flötgen im Tor des ECB überwinden. Doch die Bärinnen waren nicht geschockt von dem frühen Rückstand, gestalteten das Spiel weiterhin offen. Und wurden belohnt. Britta Schröder konnte den Puck aus dem Gewühl heraus zum 1:1 über die Linie stochern (11:06 Minuten). Das war auch gleichzeitig der Stand zur ersten Drittelpause.
Im zweiten Drittel erwischten die Bärinnen einen Traumstart. Nach nur 49 Sekunden erzielte Alena Hahn nach Zuspiel von Kapitänin Claudia Weltermann die Führung für die ECB-Damen. Nur gut fünf Minuten später war es Mona Schneck die mit einem Schuss von der blauen die Bärinnen mit 3:1 in Front brachte (25:57 Minuten). Doch auch die OSC-Eisladies bewiesen Moral. Laura Kluge brachte die Gäste nach 30:31 gespielten Minuten wieder auf 2:3 heran. Das Spiel war weiterhin offen, keine übermäßig viele Torschüsse, aber es gab auf beiden Seiten einige gute Spielzüge. Als die Bergkamenerinnen schon fast mit der Pausensirene rechneten wurden sie aber nochmal kalt erwischt. Ein weiter Pass landete bei Anne Bartsch, die ihren Alleingang mit etwas Glück zum 3:3 abschloss, so dass es doch noch mit einem Unentschieden in die zweite und letzte Pause ging (39:28 Minuten).
Im letzten Drittel konnten die Bärinnen zuerst nochmal etwas aufdrehen. Wiederum war es Mona Schneck die nach schönem Zusammenspiel mit Nina Ziegenhals und Christina Schwamborn die Nerven behielt und im eins-gegen-eins ihre Farben erneut in Führung bringen konnte (46:04 Minuten). Danach merkte man den Bärinnen jedoch an das man erst seit gut zwei Wochen auf dem Eis trainieren kann (eine davon in fremden Hallen). Die Kraft ließ allmählich nach, so dass die Berlinerinnen in der Schlussphase etwas überlegen waren, ohne jedoch zwingend gefährlich zu werden. Demnach konnten sich die Bärinnen über ihren ersten Saisonsieg zum Auftakt freuen.
Am Sonntag war es ein ähnliches Spiel. Beide Mannschaften spielten auf Augenhöhe. Richtig gefährlich wurden beide aber nur in Überzahlsituationen. Der einzige Unterschied war im ersten Drittel, die Bergkamenerinnen konnten ihre Überzahlsituation nicht nutzen, die Berlinerinnen schon. Lisa Schuster konnte wie schon am Vorabend die OSC-Eisladies in Führung schießen (13:52 Minuten). Heute waren die Bärinnen nach dem Gegentor ein wenig von der Rolle und brauchten bis kurz vor Ende des ersten Drittels bis sie ihre Linie wieder fanden. Konnten dabei allerdings nicht mehr gefährlich vor das Tor der Gäste gelangen, so dass es mit einem 0:1-Rückstand in die Pause ging.
Im zweiten Drittel bekamen die Bärinnen eine Vielzahl von Strafzeiten. Dementsprechend geriet das von Jule Flötgen gehütete Tor vermehrt unter Druck. Zwischendurch hatten aber die Bergkamenerinnen auch gute Phasen und konnten sich aussichtsreiche Einschussmöglichkeiten erarbeiten, konnten jedoch keine der guten Möglichkeiten nutzen. Auf der anderen Seite hielt Jule Flötgen ihr Tor mit teils spektakulären Saves sauber und es ging auch in die zweite Drittelpause mit einem 0:1-Rückstand.
Im letzten Drittel fanden die Bärinnen nicht mehr richtig in die Partie. Hinzu kam das die Berlinerinnen nach nur 32 Sekunden durch Lindsay Brook das 0:2 erzielen konnten. In den letzten zehn Minuten versuchten die Bärinnen zwar nochmal alles und gingen mehr Risiko, aber so richtig zwingend waren die Aktionen nicht mehr, sodass man sich mit der 0:2-Niederlage abfinden musste.